Zero Inbox

Posted on 06. Nov, 2007 by Ralf Herrmann in I see!

Merlin Manns Video hat mich kalt erwischt. Auch ich »lebe« in meinem E-Mail-Posteingang. Thunderbird läuft den ganzen Tag, alle 5 Minuten werden neue E-Mails abgerufen und die Anzahl der E-Mails im Posteingang bestimmt, welche Arbeiten ich alle noch zu erledigen habe. Wenn jemand mich um einen Gefallen bittet, sage ich ihm: Schreib mir eine E-Mail, sonst denk ich nicht daran. Diese Arbeitsweise ist nicht nur uneffektiv, sie ist auch belastend. Denn so schnell man auch arbeitet, man schafft es doch nie, den Posteingang leer zu bekommen, da ständig neue Aufträge und Anfragen eintrudeln. Merlin Mann bietet eine einfache Methode namens »Zero Inbox«. Das Video ist schon etwas älter, aber ich praktiziere diese Methode jetzt seit einigen Wochen und bin sehr zufrieden.

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4 Responses to “Zero Inbox”

  1. Sebastian Nagel

    09. Nov, 2007

    nachdem ich 1x im Jahr einen Tag damit verbringe, alte erledigte Nachrichten auszumisten, um wieder auf ein akzeptables Rauschen von nicht mehr als 200 Mails in der inbox zu kommen, einen Versuch wert. Methode leuchtet ein, ist einfach, scheint Spaß zu machen, befriedigt (weil Sachen erledigt).

  2. Niels

    15. Nov, 2007

    Ich geb zu, ich hab das Video nur die ersten 10 Minuten angesehen. Es birgt eine gewisse Ironie, eine geschlagene Stunde über eine »neue Methode« zum Abarbeiten von E-Mail zu reden, wenn es unterm Strich (mutmasslich) um nichts anderes geht als: E-Mail lesen, entscheiden ob wichtig oder nicht, und wenn wichtig, sofort die erforderliche Handlung durchführen. Das ist nicht »advanced-«, sondern schlicht »common sense«.

  3. admin

    15. Nov, 2007

    Ja, es ist gesunder Menschenverstand. Aber wie viele handeln trotzdem GEGEN den gesunden Menschenverstand? Manchmal muss man es eben klipp und klar gesagt bekommen.

  4. Jonas

    21. Jun, 2008

    Ich bin auch so ein E-Mail-Junkie … Als ich vor anderthalb oder zwei Jahren von einem Pop- auf einen Imap-Account umgestellt habe, kam mein gesamter damaliger Posteingang in einen lokalen Ordner – erstmal. Da liegt er noch heute, unberührt. Wenn ich im Urlaub oder auf Reisen ein paar Tage lang nicht an mein E-Mail Konto kann, werde ich nervös. Aber missen möchte ich das Kommunikationsmittel E-Mail dennoch nicht – es erscheint mir wie für mich geschaffen zu sein, irgendwie.
    (Software-Tipp: Inzwischen hilft mir das Apple Mail Plug-in „Mail Tags“ beim Wiederfinden von Nachrichten.)

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